Wie baut man ein Haus zu einem SmartHome um?

Ein Smarthome kann in vielen Fällen sehr praktisch sein, doch welche Dinge in deinem Haushalt solltest du automatisieren? Was für Geräte sind gut geeignet und zugleich auch nicht zu teuer? Hier gebe ich meine Erfahrungen an euch weiter.

Meinen Erfahrungen nach lohnt es sich, die Bereiche Licht und Wärmemessung zu automatisieren. Auch smarte Heizungsthermostate können vieles vereinfachen. Zu den Thermostaten gibt es hier einen gesonderten Artikel samt Einrichtungsanleitung.

Ich selbst stellte mir die Frage, wie ich mein Licht smart schalten könnte. Erst dachte ich mir eine einfache Philips Hue Glühbirne würde meine Erwartungen erfüllen, doch dann fiel mir auf das der Lichtschalter dann praktisch unbenutzbar wird, da er immer eingeschaltet sein muss. Daher suchte ich eine andere Lösung, die ich nach ein bisschen im Web suchen schließlich auch fand. Shellys waren des Rätsels Lösung. Ein Shelly ist ein kleines Relay, das einfach hinter dem Schalter bzw. der Steckdose angeschlossen wird. Somit hat es immer Strom und kann das Licht auch bei ausgeschaltetem Schalter steuern. Dadurch funktioniert der Lichtschalter genauso gut wie die Steuerung per App und Smartspeaker. Außerdem gibt es unterschiedliche Shellys, je nach Anforderungen und Kabeln in der Schalterdose, z. B. den Shelly Dimmer2 um Lampen zu dimmen oder den Shelly 1L für Dosen ohne Neutralleiter. Durch ihren Preis von gerade einmal 10–30 Euro sind die Shellys eine der günstigsten Smarthome-Lösungen. Da sie kein Gateway benötigen, bleiben auch hier Kosten erspart.

Welcher Shelly der Richtige ist, erkläre ich dir hier.

Wie man einen Shelly einbaut, erfährst du hier.

Bei den Temperatursensoren ist es etwas einfacher. Da ich mich bei den Lampen schon für einen Shelly entschieden hatte, lag es für mich nah, den passenden Sensor von Shelly zu verwenden, damit das System einheitlich ist. Ich entschied mich für den Shelly H&T, der Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Zimmer misst und als Grafik in der Shelly-App darstellt. Er ist mit seinen ca. 20 Euro wieder einmal sehr billig. Der Shelly lässt sich an bestimmte Abläufe koppeln, sodass wenn die Temperatur im Zimmer unter 20 °C sinkt, schaltet der Shelly H&T die Heizung an. Wenn nun die Temperatur wieder über 20 °C steigt, schaltet er die Heizung wieder aus. Außerdem wird der Shelly batteriebetrieben, daher benötigt man keine Steckdose.

Wie du den Shelly H&T einrichtest, zeige ich dir hier.

Natürlich kann man die Shellys, sofern sie in die Shellycloud geladen wurden, auch mit Amazons Alexa und Googles Assistent steuern. Wenn man sie mit Apples Siri per Sprache steuern möchte, wird es schon etwas schwieriger.

Wenn du wissen willst, wie man Shelly mit Assistent, Siri und Alexa verknüpft, klicke bitte hier.

Für die Frage welcher der drei Smart Speaker der beste ist, klicke bitte hier.

Wie du Alexa einrichten kannst, zeige ich dir hier.

Habt ihr ähnliche Lösungen oder ganz andere? Schreibt dies doch mal in die Kommentare!

2 Kommentare zu „Wie baut man ein Haus zu einem SmartHome um?“

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